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Digitaler Medikationsplan (BMP): so behältst du den Überblick
Stand: 30. Juli 2026 · von PrettyLights Software, dem Team hinter Nurelio
Der bundeseinheitliche Medikationsplan (BMP) ist das standardisierte deutsche Format für Medikationslisten: ein einheitliches Layout, das jede Arztpraxis kennt und das alle Medikamente mit Wirkstoff, Dosierung und Einnahmeschema übersichtlich zusammenfasst. Wer drei oder mehr Dauermedikamente einnimmt, hat gesetzlich Anspruch auf einen solchen Plan — in der Praxis ist der Papierausdruck aber oft veraltet, sobald sich eine Dosierung ändert oder ein Präparat dazukommt. Ein digitaler Medikationsplan löst genau dieses Problem: Die App auf deinem Handy hält die Liste laufend aktuell, dokumentiert Änderungen und erzeugt zum Arzttermin auf Knopfdruck einen vollständigen, aktuellen Plan. Dieser Ratgeber erklärt, was hinter dem BMP steckt, welche Funktionen ein digitaler Medikationsplan mitbringen sollte, worauf du beim Datenschutz achten solltest — und wie du deinen Plan am einfachsten an die Arztpraxis übergibst, per Ausdruck, QR-Code oder verschlüsseltem Link. Besonders wichtig ist das für Menschen, die mehrere Präparate von verschiedenen Ärztinnen und Ärzten verordnet bekommen — denn genau an diesen Schnittstellen gehen Informationen am häufigsten verloren.
Was ist der bundeseinheitliche Medikationsplan (BMP)?
Der BMP ist in § 31a SGB V verankert und wird von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) spezifiziert. Versicherte, die dauerhaft mindestens drei verordnete Medikamente anwenden, haben Anspruch darauf, ihn von ihrer Ärztin oder ihrem Arzt zu erhalten. Das Besondere ist die Standardisierung: Jeder BMP sieht gleich aus — Wirkstoff, Handelsname, Stärke, Darreichungsform, Einnahmeschema und Hinweise stehen immer an derselben Stelle. Zusätzlich trägt der Plan einen Barcode, über den Praxissysteme die Daten direkt einlesen können. Für dich als Patient heißt das: Ein BMP wird in jeder Praxis, jedem Krankenhaus und jeder Apotheke sofort verstanden.
Wie hilft eine App beim Medikationsplan?
Das Kernproblem des Papierplans ist seine Halbwertszeit: Er ist eine Momentaufnahme vom Tag des Ausdrucks. Eine App setzt vorher an — sie ist der Ort, an dem deine Medikation ohnehin gepflegt wird: Einnahmezeiten, Dosierungen, Vorrat und Änderungen. Aus diesen laufend aktuellen Daten lässt sich jederzeit ein frischer Plan erzeugen. Gute Apps können einen vorhandenen BMP sogar über seinen Barcode einscannen, sodass du die Medikamente nicht von Hand abtippen musst. Und sie dokumentieren, was der Papierplan nie zeigt: ob die Einnahme im Alltag tatsächlich geklappt hat. Diese Information ist für das Arztgespräch oft wertvoller als die Liste selbst — mehr dazu im Ratgeber Tabletten-Erinnerung, die wirklich ankommt.
Was sollte ein digitaler Medikationsplan können?
- Vollständig abbilden: alle Medikamente mit Dosierung, Einnahmeschema und zuständigem Arzt — auch Bedarfsmedikation.
- BMP-konform exportieren: das standardisierte Format ausgeben, das Praxen kennen und weiterverarbeiten können.
- BMP einscannen: einen vorhandenen Plan per Barcode übernehmen, statt alles neu einzugeben.
- Einnahmetreue zeigen: dokumentieren, welche Einnahmen genommen, verspätet oder ausgelassen wurden — idealerweise als übersichtliche Verlaufsdarstellung.
- Lokal erzeugen: den Plan auf dem Gerät generieren, statt Gesundheitsdaten dafür auf einen Server zu laden. Warum das wichtig ist, erklärt der Ratgeber Medikamenten-App mit Datenschutz.
- Einfach übergeben: Ausdruck, PDF, QR-Code — die Übergabe muss auch in einer vollen Sprechstunde in Sekunden funktionieren.
Wie übergebe ich meinen Plan an die Arztpraxis?
In einer typischen Sprechstunde bleiben nur wenige Minuten — die Übergabe muss also schnell gehen. Drei Wege haben sich bewährt: Du druckst den Plan als PDF aus oder zeigst ihn auf dem Handy; du lässt in der Praxis einen QR-Code direkt vom Display scannen; oder du teilst den Plan über einen verschlüsselten, zeitlich begrenzten Link, wenn die Praxis ihn vorab erhalten soll. Wichtig aus Datenschutz-Sicht: Die Übergabe sollte immer deine bewusste Entscheidung sein — kein automatischer Upload, keine stille Weitergabe. Wenn ein Angehöriger den Termin begleitet oder vorbereitet, hilft es, wenn er den aktuellen Stand ebenfalls einsehen kann; wie das mit granularen Freigaben funktioniert, zeigt der Ratgeber Medikamente für Angehörige verwalten.
Wie macht Nurelio das?
Nurelio erzeugt den Arztbericht direkt auf deinem Gerät — BMP-konform und ergänzt um eine Adhärenz-Heatmap, die auf einen Blick zeigt, wie regelmäßig die Einnahmen geklappt haben. Der Bericht verlässt dein Handy nur, wenn du ihn aktiv übergibst: per QR-Code vom Display, als PDF oder über einen verschlüsselten Link. Auch das Einscannen eines vorhandenen Medikationsplans über den BMP-Barcode gehört zum kostenlosen Funktionsumfang. Einen zentralen Gesundheitsspeicher gibt es dabei nicht — deine Daten bleiben lokal, wie im Abschnitt Datenschutz der Startseite beschrieben.
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Medikationsplan, Erinnerungen, Vorrat und Arztbericht — die Basis ist dauerhaft kostenlos, ohne Werbung und ohne Konto-Zwang. Nurelio für iOS ist im App Store verfügbar; die Android-Version folgt.
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